Wie zurande kommen mit Demenz?

Die Demenz-App richtet sich als Primärzielgruppe an die betreuenden Angehörigen und soll einerseits deren Belastung reduzieren und andererseits die Betreuungsqualität und -kompetenz wesentlich steigern und somit zur Aufrechterhaltung einer hohen Lebensqualität von Erkrankten und Betreuenden beitragen.

Vielversprechende Lösungsansätze

Im Rahmen des Workshops „What do information and communication technologies offer for people with dementia and their caregivers?“ wurden einige erfolgversprechende Lösungsansätze präsentiert und Herausforderungen hinsichtlich deren Umsetzung und Markteinführung diskutiert. Als zentrale Erfolgsfaktoren identifizierte man neben der einfachen Handhabbarkeit vor allem auch die Wahl eines geeigneten Geschäftsmodells. Eine besondere Rolle kommt dabei MultiplikatorInnen wie professionellen Pflegekräften oder Ärzten zu, die von Demenz betroffene Personen und deren Betreuungspersonen auf die Möglichkeiten neuer Assistenzsysteme aufmerksam machen sollen. Trotzdem stellen die Anschaffungskosten bzw. fehlenden Förderungen seitens der öffentlichen Hand einen Hemmschuh für den Markterfolg der entwickelten Lösungen dar.

Projektziele

  • Entwicklung einer App, die individualisierte Empfehlungen für Alltagsaktivitäten und Übungen für Menschen mit Demenz anbietet.
  • Eine integrierte Kommunikations-/Planungsplattform zur Unterstützung der gemeinsamen Betreuung von Menschen mit Demenz durch mehrere Angehörige.
  • Eine Informationsplattform zu dementiellen Erkrankungen, Therapiemöglichkeiten und Notfallmaßnahmen, sowie auch Informationen zur Überlastungs- und Burnoutprophylaxe für die pflegenden Angehörigen.

Weiterführender Workshop AAL

Um gemeinsam an Strategien zur Bewältigung dieser Herausforderungen zu arbeiten, wurde die Diskussion zu Möglichkeiten IKT-basierter Assistenzsysteme für Menschen mit Demenz und deren Betreuungspersonen unter dem Dach der AAL-Austria (Active & Assisted Living) weitergeführt.


Kinder im Kindergarten

Gesellschaft

Keine Tanten im Kindergarten

Es ist notwendig, das elementarpädagogische Feld intensiver zu betrachten und Erkenntnisse aus Studien in die Aus- und Weiterbildung von PädagogInnen einfließen zu lassen. Immer noch werden Elementarpädagog*innen in der Gesellschaft als „Tanten“ wahrgenommen, die lediglich ein großes Herz bräuchten, um ihre Arbeit erfüllen zu können.

Prof.in Monika Betzler bei den Zukunftsgesprächen 2018

Menschen

„Wir können auch ohne Empathie kooperieren“

Empathie ist Teil unserer genetischen Ausstattung und ein unverzichtbarer Baustein unseres sozialen Zusammenlebens. In unserer globalisierten und von Wertewandel geprägten Gesellschaft mehr denn je. Wir sind in der Lage, durch Einfühlungsvermögen Konflikte konstruktiv zu bewältigen.